Sommerhochzeit auf der Maria Alm
- 16. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Lisa & Michael
Manche Hochzeitstage fühlen sich von Anfang an einfach leicht an. Genau so war es bei Lisa und Michael an diesem heißen Sommertag im Jahr 2023.
Schon beim Getting Ready im Hotel lag eine angenehme Ruhe in der Luft. Keine Hektik, kein Zeitdruck, kein ständiger Blick auf die Uhr. Stattdessen blieb genug Zeit für die letzten Vorbereitungen, für Gespräche mit den liebsten Menschen und natürlich für viele kleine Momente, die diesen Teil des Tages so besonders machen. Auch beim Bräutigam verlief alles entspannt, sodass wir den Tag ganz ohne Stress beginnen konnten.
Für das First Look und das Paarshooting ging es anschließend hinauf auf die Maria Alm. Die Kulisse hätte kaum schöner sein können: saftig grüne Wiesen, Bergpanorama und strahlender Sonnenschein. Doch genau dort wartete auch eine unerwartete Begegnung auf uns.
Während Lisa und Michael ihren ersten Moment zu zweit genossen, wurden wir von einer Gruppe neugieriger Kühe beobachtet. Anfangs standen sie noch etwas weiter entfernt, doch mit jeder Minute kamen sie näher. Irgendwann waren sie so interessiert an unserem Geschehen, dass sie fast Teil des Shootings wurden. Zugegeben – ein kleines bisschen Respekt hatten wir schon vor der immer näher rückenden Kuhherde. Am Ende wurde uns aber schnell klar, dass wir einfach ihr Revier besetzt hatten. Also machten wir Platz und überließen den Kühen wieder ihre Wiese. Rückblickend gehört diese Begegnung definitiv zu den Geschichten, die man noch Jahre später gerne erzählt.
Die Trauung fand anschließend in der Kirche statt. Für eine besondere Überraschung sorgte die Ankunft der Braut: Lisa wurde mit einer Kutsche zur Kirche gebracht. Ein Moment, der nicht nur bei Michael für leuchtende Augen sorgte.
Nach der Trauung ging es gemeinsam mit dem Bus hinauf zur Alm, wo die Feier erst richtig begann. Die Hochzeitsgesellschaft war jung, voller Energie und vor allem bereit, das Leben zu feiern. Es wurde gelacht, getanzt, angestoßen und die Tanzfläche blieb kaum eine Minute leer.
Eigentlich endet mein Arbeitstag als Hochzeitsfotografin meist irgendwann am Abend. Doch manchmal entstehen genau dann die schönsten Erinnerungen, wenn man noch ein wenig länger bleibt. Bei Lisa und Michael war die Stimmung so ansteckend, dass ich mich entschied, nicht sofort ins Hotel zurückzufahren. Stattdessen wurde gemeinsam gefeiert, getanzt und gelacht – bis tief in die Nacht hinein.
Es war einer dieser Hochzeitstage, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben. Nicht wegen eines perfekten Ablaufs oder eines strengen Zeitplans, sondern wegen der Menschen, der Leichtigkeit und all der kleinen Geschichten, die den Tag einzigartig gemacht haben.





















